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Startseite > Informationen für Patienten > Prävention + Früherkennung

Prävention + Früherkennung

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Präventions- und Früherkennnungsprojekte, an denen Mitglieder des Krebszentrums Nord beteiligt sind, vorstellen. Wir bemühen uns, hier alle wichtigen Informationen für Sie bereitzustellen. Sollten Sie jedoch nicht fündig werden, wenden Sie sich bitte jederzeit gern an die Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 0431 500-18202, oder schreiben Sie uns eine Mail an krebszentrum-nord@uksh.de. Wir werden Ihnen den für Sie passenden Ansprechpartner vermitteln.


Schleswig-Holstein-weites Programm zur Früherkennung von Brustkrebs

"QuaMaDi" - Qualität in der Mamma-Diagnostik

Das Projekt "QuaMaDi" wird von allen an der Brustgesundheit interessierten Gruppen und Verbänden in Schleswig-Holstein unterstützt; die Schirmherrschaft liegt beim Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes.

Die moderne Medizin bietet Ihnen schon jetzt ein hohes Maß an ge­sicherten Erkennt­nissen und Forschungs­ergeb­nissen; besonders im Rahmen der Erkrankung Brust­krebs. Das Modell­projekt "Qualitäts­gesicherte Mamma-Diagnostik" (QuaMaDi) schafft noch mehr Sicher­heit und gibt Ihnen Gewiss­heit, wann eine genauere Unter­suchung der Brust erfor­derlich ist. QuaMaDi nutzt dabei die bewährten und medizinisch gesicherten Unter­suchungs­möglich­keiten und setzt sie durch ein neues Konzept besser ein. Das hat entschei­dende Vorteile für Sie:

  • höhere Sicherheit der Brustkrebs­diagnose durch eine unabhängige Zweitmeinung und standar­disierte Abklärungs­diagnostik
  • Einsatz neuester schonender Techniken bei einer not­wendigen fein­geweblichen Unter­suchung, die ambulant erfolgen kann 
  • Umsetzung der europä­ischen Empfeh­lungen zur erhöhten technischen Qualität der Röntgen­geräte 
  • weitere Verbesserung der Brustkrebs­diagnostik

Weitere Informationen finden Sie unter www.quamadi.de.
Grundsätzlich können Sie sich auch gern immer an die Geschäftsstelle des Krebszentrums Nord wenden; wir helfen Ihnen dann, den passenden Ansprechpartner zu finden.


Schleswig-Holstein-weites Programm zur Früherkennung von Hautkrebs

Hautkrebs-Screening

In Schleswig-Holstein startete das Hautkrebs-Screening im Jahre 2003 als Modellvereinbarung mit einzelnen Krankenkassen zur Erprobung und Evaluation. Aus diesen Daten wurde zum 01.07.2008 die Gesetzesgrundlage geschaffen, an welcher nun bundesweit alle gesetzlich  Krankenversicherten teilhaben können. Bei Interesse melden sich die Versicherten bitte bei ihrem bisher teilnehmenden Arzt zur Vorsorgeuntersuchung. Sollten Sie als Versicherter bisher noch nicht am Hautkrebs-Screening teilgenommen haben, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem behandelnden Haut- bzw. Hausarzt, um eine Teilnahmemöglichkeit abzuklären. Grundsätzlich können Sie sich auch gern immer an die Geschäftsstelle des Krebszentrums Nord wenden; wir helfen Ihnen dann, den passenden Ansprechpartner zu finden.

Weitere Informationen, Hintergründe und Ratschläge finden Sie auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und unter www.hautkrebs-screening.de.


Schleswig-Holstein-weites Programm zur Früherkennung von Krebs im Kopf-Hals-Bereich -

Früherkennung bei der zahnärztlichen Routineuntersuchung

Tumore im Kopf-Hals-Bereich früher erkennen: das ist das Ziel eines zahnmedizinischen Projektes unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe. Ziel ist es, die Bevölkerung über diese Krebserkrankung aufzuklären und grundsätzlich zu sensibilisieren. Aktuell ist es leider häufig so, dass sich die Mehrheit der Betroffenen erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung vorstellt, was wiederum zu einer sehr belastenden Therapie führt. Eine frühzeitigere Entdeckung dieser Tumore könnte jedoch sowohl das Ausmaß der Therapie verringern, als auch die Prognose verbessern.

In einem ersten Schritt des Projektes wurden die Zahnärzte und die Bevölkerung über diese Krebserkrankung befragt, und für die Zahnärzte wurden gezielte Fortbildungsmöglichkeiten zum Thema angeboten. Schwerpunkt ist hier die standardisierte visuelle klinische Untersuchung der Mundschleimhäute. Diese Untersuchung bietet eine Form der Prävention, die sich für den Patienten als schmerzlos darstellt, nicht zeitintensiv ist, keine Nebenwirkungen aufweist und sich in die zahnärztliche Recall-Sitzung integrieren lässt. Für die Bevölkerung soll eine Aufklärungskampagne mit dem Ziel entwickelt werden, über die Risikofaktoren und die Möglichkeiten der Früherkennung aufzuklären.

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie hier. Grundsätzlich können Sie sich auch gern immer an die Geschäftsstelle des Krebszentrums Nord wenden; wir helfen Ihnen dann, den passenden Ansprechpartner zu finden.


Schleswig-Holstein-weites Programm zur Früherkennung von Darmkrebs

Früherkennung besonders auch bei familiärer Häufung von Darmkrebserkankungen

Die Früherkennung von Darmkrebs beginnt mit 50 Jahren mit einem jährlichen Test auf verstecktes Blut im Stuhl. Im Falle eines Verdachts auf Darmkrebs oder einer erblichen Vorbelastung übernimmt die Krankenkasse die Kosten unabhängig vom Alter.

Ab dem Alter von 55 Jahren besteht im Rahmen der Krebs-Früherkennung das Angebot einer Darmspiegelung (Koloskopie) und Wiederholung dieser Vorsorgeuntersuchung zehn Jahre nach der ersten Untersuchung. Der Stuhlblut-Test wird damit in diesem Alter überflüssig. Für diejenigen Versicherten, die die Darmspiegelung nicht in Anspruch nehmen wollen oder können, bleibt das Angebot eines Stuhlblut-Testes alle zwei Jahre ab dem Alter von 55 Jahren bestehen. Bei Patienten mit erblichem Darmkrebs übernimmt die Krankenkasse bereits frühere und deutlich engmaschigere Früherkennungsuntersuchungen. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem behandelnden Arzt.

Auf der Seite Lebensblicke - Stiftung Früherkennung Darmkrebs finden Sie viele Informationen rund um das Thema, Kontaktdaten und Hintergründe. Grundsätzlich können Sie sich auch gern immer an die Geschäftsstelle des Krebszentrums Nord wenden; wir helfen Ihnen dann, den passenden Ansprechpartner zu finden.


Humangenetische Beratung

Genetische Beratung ist ein Angebot an alle, die sich fragen, ob für sie selbst oder ihre Kinder ein erhöhtes Risiko für eine genetisch bedingte Erkrankung besteht. Wenn dies zutrifft, so will die Genetische Beratung dazu beitragen, den Anteil genetischer Faktoren zu verstehen und richtig einzuschätzen. Dabei werden Entscheidungsalternativen und spezielle Untersuchungsmöglichkeiten angesprochen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Instituts für Humangenetik, UK S-H, Campus Kiel unter http://www.uni-kiel.de/medgen/